Wie funktioniert dieses Powermanagement?
Ihr Rechner wird in den Ruhestand versetzt. Das heißt, er ist fast komplett ausgeschaltet. Trotzdem befindet er Sich nach dem erneuten Einschalten wieder genau in dem Zustand, in dem er abgeschaltet wurde.
Dieses Abschalten in den Ruhestand ermöglicht das moderne Windows-Betriebssystem.
Wie funktioniert das nun?
Durch das so genannte Powermanagement unter Windows wird der Rechner, die Festplatte oder der Monitor nach einer vorher eingestellten Zeit automatisch abgeschaltet bzw. in den Stand-by-Modus versetzt.
Das geschieht z.B. bei Windows XP unter „Systemsteuerung / Energieoptionen”. Sollten Sie ältere oder neuere Windows-Versionen haben, finden Sie diese Funktion sicher an ähnlicher Stelle.
- Klicken Sie auf „Start”
. - Wählen Sie „Systemsteuerung”
. - Doppelklicken Sie auf „Energieoptionen”
- Richten Sie ein Energie-Schema ein, z.B. „Büro-Rechner” oder „Laptop” o.ä.
. - Wählen Sie dann die Ihnen optimal erscheinenden Zeit aus, nach der die einzelnen Funktionen „Monitor ausschalten”, „Festplatte ausschalten” oder „Standby” eintreten sollen.
. - Klicken Sie abschließend auf „übernehmen”
. - Wollen Sie auch den Ruhestand aktivieren, klicken Sie auf die Reiterkarte „Ruhestand” und setzen Sie bei „Ruhestand aktivieren” ein Häkchen.
Alle Angaben natürlich ohne Gewähr!
Über diese Energiesparmöglichkeit verfügen die neueren Windows-Versionen Windows 2000, Windows ME und Windows XP.
Windows 98 verfügt ebenfalls über einige Energiesparfunktionen, kennt aber den Ruhestand noch nicht.
Anhand des folgenden Diagramms sehen Sie die Einsparmöglichkeiten beider Varianten:

Durchschnittlicher Leistungsbedarf eines PCs in den einzelnen
Betriebszuständen (Quelle: Fraunhofer Institut 2005)
Während im Stand-by-Modus nur Teile des Systems abgeschaltet werden, wird der Rechner in Ruhestellung komplett abgeschaltet. Da ist der Stromverbrauch entsprechend geringer.
Wird der Rechner in den Ruhestand versetzt, speichert das Betriebssystem vorab automatisch den aktuellen Systemzustand und die aktuellen Programmdaten ebenso wie den kompletten Inhalt Ihres Arbeitsspeichers auf Festplatte, so dass nach erfolgtem Neueinschalten der Rechner sich in dem Zustand befindet, in dem er abgeschaltet wurde.
Das bedeutet, dass ein Kalkulationsprogramm wieder mit dem Dokument geöffnet wird, das während des Abschaltens bearbeitet wurde, natürlich auch mit dem Stand, den Sie vor der Abschaltung erarbeitet hatten, dass ein geöffneter Browser aktiv die zuletzt angezeigte Internetseite bereit hält usw.
Die Vorteile des Powermanagement beziehen sich allerdings nur auf die Zeit, in der Sie mit den Geräten arbeiten.
Sollten Sie Ihre Arbeit beenden, fahren Sie Ihren Computer bitte wie gewohnt herunter und schalten Sie alle Geräte über eine Steckerleiste vollständig ab.
Zum einen leeren Sie damit vollständig Ihren Arbeits-speicher, der im Stand-by oder auch im Ruhestand noch Daten enthalten kann, die Sie gar nicht mehr benötigen (auch die werden vor dem Ruhestand auf Festplatte gespeichert) und zum anderen verbraucht die Anlage auch während des Ruhestandes weiterhin Strom, wenn auch in geringeren Mengen.
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